Packen für den Wochenendausflug mit Baby

Das erste Baby bedeutet immer eine Umstellung in vielen Dingen. Doch Babys machen viele Dinge mit und lernen mit der Zeit kennen, wie ihre Eltern so sind. Ein Wochenendausflug bedeutet dabei eine besondere Abwechslung und eine willkommene Entspannung. Das richtige Packen dafür will allerdings gelernt sein, denn in einigen Punkten unterscheidet es sich etwas von dem für Wochenendausflüge in Zeiten noch vor dem Baby.

Das Besondere an einem Ausflug mit Baby

Wichtig für einen Ausflug mit dem Baby ist vor allem, viel Zeit mit seinem Baby zu verbringen, auch wenn es viel Zeit davon schläft. Ausflüge mit Baby sind immer etwas Besonderes. Einzelne Kleinigkeiten können schon dazu führen, dass sie im letzten Moment noch ausfallen müssen. Wenn beispielsweise plötzlich Fieber auftritt, sollte die Reise sicherheitshalber verschoben werden. Findet der Ausflug aber statt, muss für alle Eventualitäten alles Notwendige eingepackt werden. Anders ist hier, dass ein Erwachsener recht genau entscheiden kann, was er während der Reise benötigt. Ein Baby kann das noch nicht. Es wird für jede Wetterlage die richtige Kleidung benötigt und zusätzlich entsprechende Ersatzkleidung zum Wechseln. An den Lieblingsschnuller muss gedacht werden, an die richtige Babynahrung sogar in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Bis zum letzten Moment ist nicht völlig sicher, ob der Termin stattfinden kann, aber dann muss alles recht rasch gepackt sein. Das Wichtigste sind alle Schlafutensilien und fast immer auch die richtige Baby-Schlafstelle.

Das Packen wird schnell zur Routine

Auch wenn Eltern bei den ersten Malen stets das Gefühl haben dürften, sie nehmen den halben Hausstand mit, einschließlich dem Flaschenwärmer, dem Dampfsterilisator und der großen Anzahl Babyfläschchen, so wird das Packen trotzdem schnell zu einem antrainierten Ablauf. Babys entwickeln sich in recht kurzer Zeit sehr stark weiter. Die ersten drei Jahre ändert sich vielleicht mit jedem Ausflug wieder eine weitere Besonderheit. Aber eines bleibt trotzdem immer gleich. Die Eltern sorgen sich um ihr Kind und wissen stets genau, was es braucht. Dadurch rückt das Ausflugserlebnis stärker in den Vordergrund und das Packen dauert keine ganze Stunde mehr. Die regelmäßige Übung führt dazu, dass schon Tage vorher die notwendige Kleidung zurückgelegt wird, damit nicht am letzten Tag noch extra gewaschen werden muss. Auch ausreichend Fläschchen werden beiseitegestellt und der Flaschenwärmer wird direkt neben den Sterilisator an einen auffälligen Platz gestellt. Eine Notfallbox mit dem Wichtigsten für zwei Tage, wie Windeln und Feuchttüchern, steht bereit.

An alles denken

Trotz aller Routine besteht die Kunst darin, wirklich an alles zu denken, denn seit dem letzten Ausflug kann längst eine andere Kleidungsgröße notwendig sein, in der noch nicht ausreichend Wechselkleidung angeschafft wurde, und längst kann ein anderer Schnuller der Lieblingsschnuller sein. Hier hilft es, in ruhigen Zeiten eine Checkliste zu erstellen und fortwährend zu aktualisieren. Darauf kann auch jedes Mal notiert werden, welches Utensil bei den letzten Malen trotz aller Sorgfalt nicht eingepackt war. Die Nägel werden am besten schon ein paar Tage vor dem Wochenende geschnitten. Damit sich das Baby am Ausflugsort direkt wohl und wie daheim fühlen kann, ist es wichtig, dass es gut einschlafen kann und dass die täglichen Rituale vor dem Einschlafen beibehalten werden. Babys heimische federwiege geht natürlich mit auf die Reise, denn zum einen wird auch am Zielort eine Schlafstelle benötigt werden und zum anderen sollte zugunsten eines guten Einschlafens für die eine Nacht während des Wochenendausflugs keine Umgewöhnung erforderlich werden.